«Die Natur erzeugt seit vier Milliarden Jahren trotz gigantischem Stoffwechsel keinen Abfall. Dort müssen wir als Menschheit hin und mit ökologischer Empathie und intelligenten Spielregeln für die Wirtschaft schaffen wir’s auch.»


Martin Hahn, MdL
Landtagsabgeordneter für den Bodenseekreis,
B90 / Die Grünen
http://www.gruene-bodenseekreis.de

Bild © Lena Lux Fotografie & Bildjournalismus
«Mit einer Plastikfasten-Woche setzt Ihr in Friedrichshafen ein starkes Zeichen. Sehr gern unterstütze ich die Aktion.
An Fotos von Plastikmüll an den Stränden und in den Mägen verendeter Wale haben wir uns leider schon gewöhnt – noch nicht aber so sehr daran, dass sich auch in Rhein und Bodensee kleinste Plastikpartikel finden. Ein Fünftel der von der Fischereiforschungsstelle in Langenargen untersuchten Fische, auch Felchen, hatten zuletzt Mikroplastik im Bauch. Das finde ich alarmierend. Fast alle gefundenen Teilchen waren aus Polyethylen und Polypropylen. Beides wird als Verpackungsmaterial im Lebensmittelhandel und für Konsumgüter verwendet. Neben der Verbesserung weltweiter Recycling-Systeme und der Vermeidung von Plastikverpackungen ist vor allem die persönliche Einstellung jedes Einzelnen entscheidend. Wir müssen die Massen an Plastikmüll zu verringern.
Wir brauchen möglichst viele Plastikfasten-Wochen –
und noch mehr Nachahmer*innen.»

«Eine Woche lang auf Plastik zu verzichten, zu fasten ist sicher nicht leicht und umständlich. Aber es macht uns bewußt, wie verschwenderisch wir mit diesem Material umgehen. Wenn wir eventuell nach einer Woche Fastenzeit mit dem Material *Plastik* bewußter umgehen, ist das ein großer Beitrag, um der Umweltverschmutzung entgegen zu wirken.»

Anna Hochmuth
Gemeinderätin und Fraktionssprecherin
B90 / Die Grünen,
Friedrichshafen
http://www.gruene-fraktion-fn.de


Tante Emmas Bruder
Bernd Köhler vom Unverpacktladen Friedrichshafen
Friedrichstraße 11
«Die Plastikfasten Aktion ist eine super Sache und wir von TanteEmmasBruder unterstützen diese sehr gerne.
Plastikfasten … ist das aber nicht viel zu anstrengend?
Klares NEIN von unserer Seite – außer man nimmt sich zu viel vor!
Beim Griff in die Regale (oder dem Klick im Netz) einfach kurz hinterfragen: Brauch ich das oder will ich das? Aber wie soll das nur anders gehen? Alternativen zu finden ist die größte Herausforderung. Genau an diesem Punkt, nicht den Kopf in den Sand stecken, denn kleine Schritte sind besser als keine. Und ein Unverpacktladen kann eine große Hilfe sein.
JEDE(R) kann seinen Beitrag leisten und helfen, die Plastikverschmutzung zu reduzieren.»
